GEX – German Entrepreneurial Index
Mittelsstandsindex zeigt Performance von eigentümergeführten Unternehmen
Der Mittelstandsindex GEX® enthält an der Börse Frankfurt im Prime Standard notierte deutsche mittelständische Unternehmen in der Wachstumsphase. Diese so gennanten 'Entrepreneurial Firms' werden von ihren Eigentümern geleitet und ihr Börsengang liegt nicht länger als zehn Jahre zurück.
Mittelständische Unternehmen machen einen großen Teil der deutschen Volkswirtschaft aus. Sie erwirtschaften etwa die Hälfte des Bruttosozialprodukts und leisten knapp die Hälfte aller Investitionen. Sie benötigen zur Finanzierung ihrer unternehmerischen Ideen Eigenkapital. Eine wichtige Quelle dafür sind die Anteilskäufe von Anlegern über die Börse.
Wie entwickeln sich mittelständische Unternehmen, die an der Börse notiert sind? Zwar sind geringer kapitalisierte Unternehmen verschiedener Branchen in den bestehenden Indizes – MDAX®, SDAX® und TecDAX® – enthalten, doch es fehlte bislang ein speziell „mittelstandsrelevantes“ Auswahlkriterium.
Im GEX hat die Deutsche Börse das Kriterium des gründer- oder eigentümergeführten Unternehmens als indexrelevant definiert. GEX ist der neue Indikator für die Wertentwicklung mittelständischer Unternehmen an der Börse.
Wesentliche Zugangskriterien
Mittelständische, unternehmerisch geprägte Firmen - sogenannte 'Entrepreneurial Firms' - zeichnen sich durch zwei Merkmale aus:
- Sie sind eigentümergeführt. Die Unternehmensleitung ist zugleich auch maßgeblicher Miteigentümer. Deswegen müssen bei den GEX-Unternehmen Vorstände, Aufsichtsratsmitglieder oder deren Familien zwischen 25 und 75 Prozent der Stimmrechte besitzen. Mit der Begrenzung auf 75 Prozent wird gewährleistet ist, dass Aktien überhaupt an der Börse gehandelt werden.
- Sie sind in der Wachstumsphase. Der Börsengang dieser Unternehmen – auch wenn es sich um etablierte Firmen handelt – liegt nicht länger als zehn Jahre zurück.





