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Börse Frankfurt

Aktien Frankfurt: Freundlich - Adidas nach Zahlen auf Rekordhoch

30.04.2012 14:55

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    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax  hat am Montag im lustlosen Handel
nachgegeben. Einen Tag vor dem anstehenden Feiertag sank er um 0,22 Prozent auf
6.786,40 Punkte, nachdem er mit moderaten Gewinne gestartet war. "Die
Handelsaktivität ist sehr gering und viele Börsianer bleiben im Moment an der
Seitenlinie" bis wieder neue Wirtschaftsdaten aus den USA bekannt gegeben
würden, sagte Aktienhändler Markus Huber von ETX Capital. Vor allem der
Arbeitsmarktbericht am Freitag ist von zentraler Bedeutung. Der MDax 
fiel an diesem Montag um 0,23 Prozent auf 10.885,05 Punkte und der TecDax
 um 0,86 Prozent auf 798,32 Punkte.

    Huber verwies zudem auf die Präsidentschaftswahlen in Frankreich am
kommenden Wochenende als einen weiteren Grund dafür, dass Anleger sich wieder
vorsichtiger zeigten. 

ADIDAS-AKTIE AUF REKORDHOCH NACH STARKEN ZAHLEN

    Beim Blick auf Einzelwerte stachen die Aktien von Adidas  nach
Bekanntgabe von Quartalszahlen heraus. Mit plus 5,12 Prozent auf 62,88 Euro
waren sie Favorit im Leitindex und erreichten bei 63,75 ein Rekordhoch seit dem
Börsengang im Jahr 1995. Der Sportartikelausrüster steigerte Umsatz und Gewinn
im ersten Quartal zum Teil deutlich stärker als erwartet. Einen guten Monat vor
Beginn der Fußball-Europameisterschaft hob der Konzern deshalb seine Prognose
für das Gesamtjahr an. 

    Die Metro-Anteilsscheine setzten sich mit einem Plus von knapp drei Prozent
an die zweite Stelle im Dax. Positiv aufgenommene Aussagen vom Management des
Mischkonzerns Haniel, der Großaktionär bei dem deutschen Handelskonzern ist,
seien der Grund, sagte ein Händler. So hieß es, dass es derzeit keine Pläne
gebe, den Metro-Anteil abzubauen und zudem sieht der Großaktionär den Neustart
bei Metro positiv.

KURSZIEL-SENKUNGEN BELASTEN DEUTSCHE-BÖRSE-PAPIER

    Die Papiere der Deutschen Börse  zählten mit minus 1,12 Prozent zu
den schwächsten im Auswahlindex. Nach den in der Vorwoche bekanntgegebenen
schwachen Zahlen des Börsenbetreibers, senkten nun mehrere Analysten ihre
Kursziele. Allerdings hatte die Aktie am Freitag aufgrund der großzügigen
Ausschüttungspolitik des Unternehmens als Spitzenwert im Dax knapp vier Prozent
zugelegt. 

    Nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" zogen im MDax die Titel von
Rheinmetall  um 1,42 Prozent an. Wie das Blatt berichtet, will der
Rüstungskonzern und Autozulieferer seine Autosparte KSPG möglichst im Juni an
die Börse bringen. Derzeit gebe es Gespräche mit einschlägigen institutionellen
Investoren, um deren Resonanz zu testen. 

    Die Papiere von Bayer , BASF , Continental  und
Dürr  wurden mit Dividendenabschlag gehandelt. Bayer schüttet an seine
Aktionäre 1,65 Euro je Aktie aus, BASF 2,50 Euro, Conti 1,50 Euro und der im
März in den MDax aufgestiegene Anlagenbauer Dürr 1,20 Euro./ck/rum

    --- Von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX ---


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