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Börse Frankfurt

Ölpreise gestiegen - schwächerer Dollar und robuster ifo-Index stützen

20.04.2012 12:57

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    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag gestützt durch
einen schwächeren US-Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der
Nordsee-Sorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete gegen Mittag 118,93
US-Dollar. Das waren 97 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis
für ein Barrel Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im
Mai stieg um 72 Cent auf 102,99 Dollar.

    Der schwächere Dollar habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Ein
niedriger Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen
günstiger. Der überraschend gestiegene ifo-Geschäftsklimaindex stützte den Euro
und erhöhte die Risikoneigung an den Märkten. Deutschland bleibt laut Ökonomen
die Konjunkturlockmotive in der Eurozone und stützt so die Ölnachfrage. Zuletzt
hatten eher enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten die Ölpreise belastet.

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein
Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 116,25 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr
als am Vortag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf
wichtigen Sorten des Kartells./jsl/bgf

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