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Börse Frankfurt

Ölpreise deutlich im Minus - US-Bestände legen weiter zu

18.04.2012 18:03

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    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch von neuen
Lagerdaten aus den USA belastet worden. Gegen Abend kostete ein Fass (159 Liter)
der Nordseesorte Brent Brent mit Lieferung im Juni 116,90 US-Dollar. Das waren
1,88 Dollar weniger als am Vortag. Ein Barrel der US-Sorte West Texas
Intermediate (WTI) gab ebenfalls deutlich um 1,54 Dollar auf 102,66 Dollar nach.


    Händler nannten als Belastungsfaktor zum einen die schlechte Stimmung an der
Börse. Dort belasteten insbesondere anhaltende Sorgen um die viertgrößte
Euro-Wirtschaft Spanien. Darüber hinaus wurde auf die wöchentlichen Lagerzahlen
aus den USA verwiesen. Dort waren die Bestände an Rohöl in der vergangenen Woche
abermals gestiegen. Hohe Lagerbestände belasten für gewöhnlich die Preise am
Ölmarkt. Angesichts des zurzeit hohen Lagerbestands an Rohöl sorgten deutliche
Rückgänge der Vorräte an Ölprodukten (Benzin, Destillate) kaum für Entlastung am
Markt. 

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist
ebenfalls weiter gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch
kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 116,27 US-Dollar. Das waren 71
Cent weniger als am Vortag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis
von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./bgf/he


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