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Fairer Wert
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Theoretisch richtiger, gerechter Preis einer Option, bei der sich Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeit die Waage halten.
Theoretischer Wert
fairer Preis
fair Value
richtiger Preis
Verwandte Begriffe
Black-Scholes-Modell
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Fälligkeit
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Die Fälligkeit ist das letztmögliche Datum, zu dem ein Optionsschein ausgeübt werden kann.
Die Fälligkeit beschreibt das Ende der Laufzeit und stellt das
letztmögliche Datum dar, zu dem ein Optionsschein ausgeübt werden
kann. Der letzte Handelstag liegt in der Regel bereits einige Tage
vor diesem Datum, so dass anschließend nur noch die Kontrahierung
mit dem Emittenten möglich ist. In den Optionsscheinbedingungen
vieler Emittenten wird die automatische Ausübung des Optionsrechts
am Ende der Laufzeit vorgesehen, falls ein positiver
Differenzbetrag vorliegt. Trotzdem sollte der Anleger die
Fälligkeit ständig überwachen und insbesondere bei abnehmender
Restlaufzeit seine Strategie rechtzeitig anpassen.
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FBF
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Fördergesellschaft für Börsen und Finanzmärkte in Mittel- und Osteuropa
Die Fördergesellschaft für Börsen und Finanzmärkte in Mittel-
und Osteuropa mbH (FBF) wurde im Jahre 1992 im Rahmen einer
gemeinsamen Initiative der Bundesregierung, der Arbeitsgemeinschaft
der Deutschen Wertpapierbörsen, der Kreditwirtschaft und der
Maklerschaft gegründet. Die Gesellschaft führt - finanziert aus
Mitteln des TRANSFORM-Programms der Bundesregierung und der
Deutsche Börse AG - im öffentlichen Auftrag Beratungs- und
Ausbildungsprojekte im Bereich Wertpapiermarkt in zahlreichen
Staaten Mittel- und Osteuropas durch.
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Festpreisverfahren
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Traditionelles Verfahren zur Platzierung von Wertpapieren, bei dem der Emissionspreis vor Veröffentlichung des Verkaufsprospektes festgelegt wird.
Beim Festpreisverfahren wird der
Emissionspreis anhand der fundamentalen Unternehmensbewertung unter
Berücksichtigung der Börsenbewertung vergleichbarer Unternehmen
sowie der allgemeinen Marktsituation ermittelt und im
Verkaufsprospekt veröffentlicht. Anleger können ihre Kaufwünsche
innerhalb der Zeichnungsfrist zu diesem Preis abgeben.
Inzwischen werden häufiger
alternative Verfahren wie das Bookbuilding genutzt.
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Festverzinsliche Wertpapiere
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Anleihen
Verwandte Begriffe
Anleihe
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Filing
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Einreichung von Zulassungsunterlagen und Zulassungsfolgepflichten bei einer Börse.
Beim Filing muss eine
Aktiengesellschaft (AG) die Zulassungsunterlagen bzw. den
Emissionsprospekt und die Zulassungsfolgepflichten (zum Beispiel
den Quartalsbericht) bei einer Börse einreichen. Ein Filing,
übersetzt ablegen, einheften oder einreichen, ist eine Mitteilung
kursrelevanter Informationen einer AG an die amerikanische
Börsenaufsicht SEC. Dies
ist vergleichbar mit der deutschen Ad-hoc-Meldung.
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Fill-or-Kill (Orderzusatz)
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Fill-or-Kill-Orders werden entweder sofort vollständig ausgeführt oder gar nicht.
Fill-or-Kill (deutsch: Erfülle
oder Vernichte) ist ein Orderzusatz, mit dem Anleger festlegen,
dass ein Auftrag vollständig in der gewünschten Stückzahl oder gar
nicht ausgeführt wird. Ist eine vollständige Ausführung nicht
möglich, wird die Order nicht in das Orderbuch eingestellt, sondern
gelöscht. Fill-or-Kill verhindert nicht, wie häufig angenommen,
Teilausführungen, da eine Order auch in mehreren Teilen mit
unterschiedlichen Gegenüber dennoch komplett ausgeführt werden
kann.
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Finanztermingeschäft
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Finanzgeschäfte, bei denen die Erfüllung des Vertrags, d.h. die Abnahme und Lieferung der Ware, der Devisen oder des Wertpapiers, erst zu einem späteren Termin, aber zu einem am Abschlusstag festgelegten Kurs erfolgt.
Das wesentliche Kennzeichen von
Finanztermingeschäften ist, dass die am Kassamarkt geltende Frist
von zwei Börsen- bzw. Bankarbeitstagen für die Lieferung des
Wertpapiers nicht gilt. Vor dem vereinbarten oder tatsächlichen
Erfüllungstermin (Ausübungstag) handelt es sich um ein „schwebendes
Geschäft“ im bilanztechnischen Sinne. Bei einem unbedingten
Termingeschäft, z. B. bei einem Future, haben weder Verkäufer noch
Käufer vor diesem Termin ihre Leistungen zu erbringen. Bei einem
Optionsgeschäft muss der Käufer lediglich die Optionsprämie
bezahlen.
Finanztermingeschäfte bieten oft höhere Renditechancen, sind aber
gleichzeitig mit größeren Risiken verbunden und eignen sich deshalb
nur für erfahrene Anleger.
Verwandte Begriffe
Kassamarkt
Terminmarkt
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First Quotation Board
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Teilsegment des Open Market; wird zum 15. Dezember geschlossen.
Das First Quotation Board ist ein stärker reguliertes Teilsegment des Open Market (Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse). In das First Quotation Board wurden all jene Aktien aufgenommen, die im Open Market ihre Erstnotiz hatten. Dies bedeutet, dass sie zum Zeitpunkt der Börsennotiz an keinem anderen Handelsplatz zugelassen oder in den Handel einbezogen waren.
Das First Quotation Board stand seit 2008 zur Verfügung, um insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den Weg an die Börse zu erleichtern. Wegen der geringen Transparenzanforderungen ist es vermehrt zu Verdachtsfällen auf Marktmanipulation gekommen, so dass die Deutsche Börse in enger Abstimmung mit der Hessischen Börsenaufsicht und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beschlossen hat, das First Quotation Board in seiner jetzigen Form zum 15. Dezember 2012 zu schließen. Bereits seit Februar 2012 wurden keine weiteren Unternehmen in das First Quotation Board aufgenommen.
Verwandte Begriffe
Entry Standard
Second Quotation Board
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Fixing
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Feststellung der Kassakurse von Bundeswertpapieren unter Mitwirkung der Deutschen Bundesbank.
Beim börsentäglichen Fixing ab 10.30 bis etwa 12.00 Uhr wird in
der Börse Frankfurt die amtliche Notierung der Kassakurse für alle
börsennotierte Bundeswertpapiere festgestellt.
Fixing im weiteren Sinne bezeichnet die tägliche Feststellung des
Kassakurses von einheitsnotierten Anleihen durch die betreuenden
Skontroführer.
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Floating Rate Notes
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Schuldverschreibung mit variabler Verzinsung.
Eine Floating Rate Note ist ein
festverzinsliches Wertpapier mit veränderbarer Verzinsung. Der
Zinssatz wird jeweils für festgelegte Zeiträume, in der Regel drei
bis sechs Monate, an einen Referenzzinssatz wie den EURIBOR
angepasst. Der Vorteil von Floating Rate Notes liegt für Anleger
darin, dass sie stets eine der aktuellen Kapitalmarktsituation
angemessene Verzinsung erhält. Aus diesem Grund schwanken die
Börsenkurse von Anleihen mit variabler Verzinsung weit weniger
stark als die Kurse herkömmlicher Schuldverschreibungen.
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Floor (Optionsscheine)
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Ein Floor gibt die Untergrenze an, bis zu der ein Put-Optionsscheininhaber an der Differenz zwischen Ausübungspreis und aktuellem Kurs für den Basiswert partizipiert.
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Fonds
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In Wertpapieren oder Grundstücken angelegtes Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft.
Investmentfonds oder auch Fonds
genannt bündeln die Gelder vieler Anleger und investieren sie in
Aktien, Anleihen und andere Anlageformen. Durch den Kauf von
Fondsanteilsscheinen werden Anleger Miteigentümer an einem Fonds.
Mit einem relativ geringen Betrag investieren sie gleichzeitig in
verschiedene Anlagen und verteilen so ihr Risiko. Durch die
Vielschichtigkeit der verfügbaren Fonds stehen Anlegern eine breite
Auswahl an unterschiedlichen Anlageregionen, Branchen oder auch
Strategien zur Auswahl.
Investmentfonds werden von einer Kapitalanlagegesellschaft, oder
auch Investmentgesellschaft genannt, verwaltet. Das Vermögen eines
Fonds wird bei einer Depotbank verwahrt und bildet ein
Sondervermögen, das von dem eigenen Vermögen der Fondsgesellschaft
getrennt gehalten wird, und im Falle einer Insolvenz der
Investmentgesellschaft nicht angetastet wird. Das Fondsvolumen
steigt durch neue Einlagen von Anlegern und durch erwirtschaftete
Kurs-, Dividenden- und/oder Zinsgewinne. Umgekehrt kann es durch
Rückerstattung von Anteilen der Anleger oder Verluste auch
fallen.
Der Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen ist bei der
Kapitalanlagegesellschaft oder an der Börse möglich. Fondsanteile
werden im klassischen Vertrieb meist mit einem Ausgabeaufschlag zur
Deckung der Vertriebskosten ausgegeben; dieser Ausgabeaufschlag
entfällt im Börsenhandel. Die Erträge aus Dividenden oder Zinsen
schüttet die Gesellschaft an die Anteilseigner aus oder legt sie
wieder an (thesaurierende Fonds).
Fonds können aktiv oder passiv gemanagt werden. Bei aktiv
verwalteten Fonds verfolgt das Management eine eigene Strategie und
versucht mit dieser, die zuvor festgelegte Benchmark zu schlagen.
Passiv verwaltete Fonds sind an die Wertentwicklung eines Index
gekoppelt und werden deshalb häufig auch Indexfonds genannt. Nach
Art der Anteilseigner unterscheidet man zwischen Publikumsfonds und
Spezialfonds sowie offenen und geschlossenen Fonds.
Das Vermögen und die Anzahl der Anteilscheine sind bei offenen
Fonds quasi unbegrenzt. Anteile können börsentäglich gehandelt
werden. Die Beteiligung an geschlossenen Fonds ist meist nur
innerhalb eines bestimmten Zeitraums, der Platzierungsphase,
möglich. Nach Abschluss der Platzierung wird der Fonds geschlossen.
Erwerber von Anteilen geschlossener Fonds werden Unternehmer mit
allen Chancen und Risiken.
Einen Überblick zu allen Fonds im Börsenhandel finden Interessierte
auf boerse-frankfurt.de/fonds
.
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Fondsvermögen (XTF)
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Summe aller im Fonds befindlichen Vermögenswerte eines Fonds einschließlich der Barmittel.
Handelsform, bei der während der Börsenzeit jederzeit ein Wertpapierkurs festgestellt werden kann.
Beim fortlaufenden Handel werden
Wertpapierpreise je nach Auftragslage zum nächstmöglichen Zeitpunkt
festgestellt. Die Notierung eines Wertes im fortlaufenden Handel im
elektronischen Handelssystem Xetra® ist eine Voraussetzung für die
Aufnahme in einen der Auswahlindizes der Deutschen Börse. Um dort
zum fortlaufenden Handel zugelassen zu werden, kann es bei
unzureichender Liquidität erforderlich sein, mindestens einen
Designated Sponsor zu verpflichten. Bei Wertpapieren, die nicht im
fortlaufenden Handel notiert sind, findet der Handel einmal am Tag
in einer Auktion statt. Im Präsenzhandel wird dieser Preis als
Kassakurs bezeichnet, im Xetra-Handel als Auktionspreis
(One-Auction-only).
Auf boerse-frankfurt.de
können Sie aus den Stammdaten des jeweiligen Wertpapiers ersehen,
wie ein bestimmter Wert gehandelt wird.
Verwandte Begriffe
Variabler Handel
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Fortlaufender Handel
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Handelsform, bei der während der Börsenzeit jederzeit ein Wertpapierkurs festgestellt werden kann.
Beim fortlaufenden Handel werden Wertpapierpreise je nach
Auftragslage zum nächstmöglichen Zeitpunkt festgestellt. Die
Notierung eines Wertes im fortlaufenden Handel im
vollelektronischen Handelssystem Xetra® ist eine Voraussetzung für
die Aufnahme in einen der Auswahlindizes der Deutschen Börse. Um
dort zum fortlaufenden Handel zugelassen zu werden, kann es bei
unzureichender Liquidität erforderlich sein, mindestens einen
Designated Sponsor zu verpflichten. Bei Papieren, die nicht im
fortlaufenden Handel notiert sind, findet der Handel einmal am Tag
in einer Auktion statt. Im Präsenzhandel wird dieser Preis als
Kassakurs bezeichnet, im Xetra-Handel als Auktionspreis
(One-Auction-only).
Auf boerse-frankfurt.com können Sie aus den Stammdaten des
jeweiligen Wertes (aufrufbar z. B. über die Kurssuche) ersehen, wie
ein bestimmter Wert gehandelt wird.
Verwandte Begriffe
Kontinuierlicher Handel
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Forward
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Individuell ausgestalteter, nicht börslich gehandelter Terminkontrakt.
Bei einem Forward vereinbaren die
Geschäftspartner individuell die Art und den Preis des
Handelsobjekts, die Liefermenge sowie den Fälligkeitszeitpunkt
miteinander. Durch die variablen Ausgestaltungsmöglichkeiten sind
Forwards schwerer handelbar. Die Sicherheitsleistungen müssen
individuell vereinbart werden, da der Geschäftspartner – und nicht
die Clearingstelle – das Risiko trägt.
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Freefloat
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Frei handelbare Aktien eines Unternehmens, die im Besitz vieler Aktionäre sind
Verwandte Begriffe
Streubesitz
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Freefloat-Definition der Deutsche Börse für Indizes
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Mit der Verkettung im Juni 2002 hat die Deutsche Börse die Indexberechnung auf Free-Float-Gewichtung umgestellt. Gleichzeitig wurde die Trennung der verschiedenen Aktiengattungen in allen Indizes vorgenommen, d.h. alle Gattungen eines Unternehmens werden seitdem getrennt betrachtet. Jeweils nur die größere bzw. liquidere Gattung kann in einen Auswahlindex aufgenommen werden.Für die Ermittlung des Streubesitzanteils (so genannter „Freefloat') für die Gewichtung der jeweiligen Aktien-Gattung eines Unternehmens in den Indizes gilt folgende Definition:
Alle Anteile eines Anteilseigners, die kumuliert mindestens 5 Prozent des auf eine Aktiengattung entfallenden Grundkapitals einer Gesellschaft ausmachen, gelten als Festbesitz. Als Anteile eines Anteilseigners gelten auch Anteile,die die Familie (i. S. d. §15a WpHG) des Anteilseigners besitzt
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Freie Makler
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Makler, die Wertpapierkurse im Geregelten Markt und im Freiverkehr feststellen
Freie Makler vermitteln, wie Skontroführer, Wertpapiergeschäfte
zwischen den Banken, die an der Börse vertreten sind. Sie sind
allerdings im Unterschied zu den Skontroführern nur berechtigt,
Kurse im Geregelten Markt und im Freiverkehr, nicht aber im
Amtlichen Markt festzustellen. Sie dürfen auf eigene Rechnung
kaufen und verkaufen, lösen jedoch zumeist ihre Positionen am Ende
des Handelstages wieder auf. Freimakler werden von der
Geschäftsführung der Börse zugelassen. Sie müssen die für den
Börsenhandel erforderliche Zuverlässigkeit und berufliche Eignung
nachweisen.
Synonyme
Freimakler
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Freihändiger Rückkauf
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Tilgung von Schuldverschreibungen durch den Emittenten mittels Rückkauf der Wertpapiere.
Emittenten kaufen beim
Freihändigen Rückkauf Anleihen zurück. Häufig entscheiden sie sich
zu diesem Schritt, wenn sie über freie Mittel verfügen oder der
Kurs der Anleihe unter dem Rückzahlungskurs liegt und sich der
Rückkauf lohnt. Durch die verminderte Fremdkapitalquote verbessert
der Emittent meist sein Rating.
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Freihändiger Verkauf
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Platzierungsverfahren für Wertpapiere, bei dem der Emittent die Wertpapiere selbst verkauft.
Ein freihändiger Verkauf von
Wertpapieren durch den Emittenten findet vor allem bei
Eigenemissionen oder beim Verkauf von Emissions-Restbeständen der
Konsortialbank statt. Vor allem Daueremittenten nutzen dieses
Platzierungsverfahren. Der Preis für die Wertpapiere orientiert
sich fortlaufend an der Marktlage.
Emittenten müssen vor Platzierungsbeginn einen Verkaufsprospekt
veröffentlichen. Dieser gibt den ersten Verkaufstag sowie den nicht
fixierten Platzierungskurs an. Eine Zeichnungsfrist entfällt.
Eine Sonderform des freihändigen Verkaufs sind Privatplatzierungen.
Dabei werden die Wertpapiere an institutionelle Investoren mit
großer Kapitalkraft verkauft.
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Freimakler
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Makler, die Wertpapierkurse im Geregelten Markt und im Freiverkehr feststellen.
Freie Makler vermitteln, wie
Skontroführer auch, Wertpapiergeschäfte zwischen den an der Börse
vertretenen Banken. Sie sind berechtigt, Kurse im Geregelten Markt
und im Freiverkehr, nicht aber im Amtlichen Markt festzustellen.
Sie dürfen auf eigene Rechnung kaufen und verkaufen, lösen jedoch
zumeist ihre Positionen am Ende des Handelstages wieder auf.
Freimakler werden von der Geschäftsführung der Börse zugelassen.
Sie müssen die für den Börsenhandel erforderliche Zuverlässigkeit
und berufliche Eignung nachweisen.
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Freiverkehr (Open Market)
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Nicht amtliches deutsches Marktsegment, in dem neben einigen deutschen Aktien überwiegend ausländische Aktien und Optionsscheine gehandelt werden.
Im Freiverkehr der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse werden neben
deutschen Aktien überwiegend ausländische Aktien, Renten deutscher
und ausländischer Emittenten, Zertifikate und Optionsscheine
gehandelt. Er ist am 1. Mai 1987 durch den Zusammenschluss von
"Geregelter Freiverkehr" und "Ungeregelter Freiverkehr" entstanden.
Der Freiverkehr ist kein organisierter Markt i.S.v. § 2 Abs. 5 WpHG
(Wertpapierhandelsgesetz). Die Basis für die Einbeziehung von
Wertpapieren in den Freiverkehr bilden die Freiverkehrsrichtlinien
der Deutsche Börse AG. Es gibt nur wenige formale
Einbeziehungsvoraussetzungen und keine Folgepflichten für den
Emittenten.
Wesentliche Einbeziehungskriterien:
Antrag auf Einbeziehung: Er muss eine genaue Bezeichnung des
einzubeziehenden Wertpapiers und Angaben darüber enthalten, an
welchem in- oder ausländischen organisierten Markt bereits Preise
für dieses Wertpapier festgestellt werden. Bei Wertpapieren, die an
keinem organisierten Markt gehandelt werden, muss der Antragsteller
nähere Angaben über den Emittenten in Form eines Exposés vorlegen,
das eine zutreffende Beurteilung ermöglicht.
Die Antrag auf Einbeziehung eines Emittenten muss schriftlich von
einem an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassenen Unternehmen
gestellt werden.
Der Antragsteller hat die Deutsche Börse AG über wesentliche
Umstände bezüglich der einbezogenen Wertpapiere bzw. der Emittenten
unverzüglich und schriftlich zu informieren.
Entscheidungsgremium über die Einbeziehung ist die Deutsche Börse
AG als Freiverkehrsträger
Publikationssprache: Deutsch oder Englisch.
Seit Oktober 2005 wird der Freiverkehr auch als Open Market
bezeichnet.
Synonym
Open Market
Verwandte Begriffe
Open Market (Freiverkehr)
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Freiverkehrsausschuss
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Ausschuss der Börse, der über die Aufnahme von Wertpapieren in den Freiverkehr entscheidet.
Der Freiverkehrsausschuss kann einen Zulassungsantrag zur
Aufnahme eines Wertpapiers in den Freiverkehr ablehnen, wenn
Voraussetzungen für die Bildung eines börsenmäßigen Marktes für das
Wertpapier nicht erfüllt werden oder die Aufnahme den Anlegerschutz
beeinträchtigen bzw. allgemeine Interessen verletzen würde.
Bestimmungen zur Arbeit des Freiverkehrsausschusses sind in den
Richtlinien für den Freiverkehr in der jeweiligen Börsenordnung und
im Börsengesetz § 78 geregelt.
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Fremdemission
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Emissionsart, bei der der Emittent seine Wertpapiere über ein Bankenkonsortium bei den Anlegern platziert.
Bei einer Fremdemission nutzt der
Emittent die bereits vorhandenen Geschäftsbeziehungen der
Emissionsbank zum Anlegerpublikum und das Vertriebssystem der Bank
zur Platzierung der Wertpapiere. Die Emissionsbank übernimmt die
Wertpapiere vom Emittenten zum Übernahmekurs und veräußert sie zum
Emissionskurs. Der Emittent entledigt sich damit des Risikos, dass
eventuell nicht alle Wertpapiere im Markt untergebracht werden
können.
Die Fremdemission eignet sich insbesondere für den Absatz
großvolumiger internationaler Wertpapieremissionen. Bei großen
Emissionen formieren sich für den weltweiten Absatz globale
Emissionskonsortien mit regionalen Subkonsortien (z. B. für die
Regionen Europa, Nord- und Südamerika, Asien).
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Front Running
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Spezielle Art des Insiderhandels.
Als Front Running, auf deutsch
vorauslaufen, bezeichnet man den Kauf von Wertpapieren durch
Anlageberater oder Analysten, bevor sie diese ihren Kunden zum Kauf
empfehlen.
Front Running ist auch gegeben, wenn Börsenhändler Kundenorders
erst ausführen, nachdem sie selbst Wertpapiere auf eigene Rechnung
gekauft oder verkauft haben.
Das Front Running
ist nach dem Wertpapierhandelsgesetz verboten.
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Frühfinanzierung
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Finanzierung der Frühentwicklungsphase eines neuen Unternehmens.
Synoym
Early Stage-Finanzierung
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Frühindikatoren
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Daten, die Anhaltspunkte für die künftige Konjunkturentwicklung liefern.
Beispiele für Frühindikatoren sind Auftragseingänge im
verarbeitenden Gewerbe, Einkaufsmanagerindex, Auftragseingänge der
Industrie, ZEW-Konjunkturindikator, Arbeitslosenquote und
Inflation.
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Fundamentalanalyse
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Untersuchung und Bewertung von Unternehmen mit dem Ziel, den inneren Wert einer Aktie zu bestimmen.
Die Fundamentalanalyse versucht,
aus allen zugänglichen Informationen ein Urteil über die
wirtschaftliche Lage des Unternehmens, seine künftigen
Gewinnaussichten und die mit einer Investition in das Wertpapier
verbundenen Risiken zu gewinnen.
Betrachtet werden die Finanz- und Geschäftslage eines Unternehmens
in Kombination mit dessen wirtschaftlichem Umfeld wie
Wettbewerbssituation und Branchendaten. Auf dieser Basis wird der
innere Wert eines Anteils am Unternehmen bestimmt. Der
Fundamentalanalyst geht davon aus, dass der Kurs eines Wertpapiers
um diesen inneren Wert schwankt. Die Analyse gliedert sich in einen
Diagnoseteil vergangener Entwicklungen und einen Prognoseteil, in
dem versucht wird, die künftige Entwicklung vorherzusagen.
Bei der fundamentalen Aktienanalyse kann durch die
Gegenüberstellung des ermittelten inneren Wertes mit dem Aktienkurs
festgestellt werden, ob die Aktie über- oder unterbewertet ist.
Daraus leiten Fundamentalanalysten Empfehlungen ab, in welche
Märkte, Branchen und Einzelwerte investiert werden sollte bzw. aus
welchen Bereichen sich Anleger zurückziehen sollten. Kennzahlen,
die in der fundamentalen Aktienanalyse betrachtet werden sind die
Eigenkapitalquote (zur Messung der Kapitalstruktur), die
Anlagenintensität (Kennzahl für die Vermögensstruktur), der
Anlagendeckungsgrad (zur Ermittlung der Kapital-Vermögens-Struktur)
sowie Liquidität- und Rentabilität.
Bei der fundamentalen Analyse von Anleihen steht die Ermittlung des
Barwertes und der Rendite im Mittelpunkt. Das Pendant zur
Fundamentalanalyse ist die technische Analyse. In der Praxis werden
beide Ansätze kombiniert.
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Fungibilität
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Austauschbarkeit von Waren, Devisen und Rechten wie z. B. Wertpapieren.
Waren, Wertpapiere, Devisen, etc.
sind fungibel, wenn sie leicht handelbar bzw. leicht austauschbar
sind. An den Börsen werden nur fungible Werte und Waren gehandelt.
Daher ist Fungibilität ein wesentliches Merkmal aller an der Börse
gehandelten Waren und Werte.
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Future
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Standardisierter, börsengehandelter Terminkontrakt, bei dem Käufer und Verkäufer sich verpflichten, eine bestimmte Menge eines Basiswertes bei Fälligkeit zu einem festgelegten Preis zu liefern bzw. abzunehmen.
Futures sind hochliquide
standardisierte Finanzinstrumente, deren eigener Wert vom Wert des
Basiswertes abhängt. Sie werden am Terminmarkt gehandelt. Man
unterscheidet Financial Futures und Rohstoff-Futures. Basiswerte
von Financial Futures können Aktienindizes, Devisen oder Zinsen
sein. Rohstoff-Futures beziehen sich auf realwirtschaftliche
Objekte, wie Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte.
Bei Futures unterscheidet man zwei Positionen: Eine Long Position
bezeichnet die Pflicht des Käufers, bei Fälligkeit den vereinbarten
Preis zu zahlen und den Basiswert abzunehmen. Der Inhaber einer
Short Position verpflichtet sich, den Basiswert zu liefern und
erhält dafür den Kaufpreis.
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Futures-Fonds
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Fonds, die das Kapital an den Terminmärkten investieren.
Bei Futures-Fonds stehen neben
Financial Futures, also Termingeschäften auf Aktien, Zinsen,
Indizes und Währungen, auch Termingeschäfte auf Edelmetalle,
Agrargüter sowie Rohstoffe zur Auswahl. Futures-Fonds haben
aufgrund der Hebelwirkung der derivativen Produkte ein erheblich
höheres Risiko als andere Wertpapierfonds.
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