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Early-Stage-Finanzierung
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Finanzierung der Frühentwicklungsphase eines Unternehmens.
Die Early-Stage-Finanzierung (Frühfinanzierung) stellt das
nötige Kapital für die Unternehmensaktivitäten in der frühen
Start-up-Phase bereit. Das Geld wird für die Erstellung eines
Geschäftskonzepts, die Herstellung erster Prototypen bis hin zum
Start der Produktion und der Vermarktung verwendet.
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eb.rexx Indizes
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Rentenindizes, die aus Kursen von festverzinzlichen Wertpapieren der Handelsplattform Eurex Bonds® berechnet werden.
Die eb.rexx®-Indexfamilie bildet
den Markt für festverzinsliche, in Euro denominierte (ausgegebene)
Wertpapiere ab, die auf der Plattform Eurex Bonds gehandelt werden
und eine Laufzeit von mehr als 1,5 Jahren haben.
Die eb.rexx-Indizes umfassen die liquidesten Staatsanleihen sowie
besicherte Anleihen (Pfandbriefe) und werden als Gesamt-, Auswahl-
und Laufzeiten-Indizes über die gesamte Handelszeit minütlich
berechnet.
Aktuelle Daten und Produkte zu den eb.rexx-Indizes finden Anleger
bei boerse-frankfurt.de/indizes.
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EBIT
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Gewinn vor Steuern, Zinsen und außerordentlichem Ergebnis.
Das EBIT (Earnings before Interest
and Taxes) ist eine bereinigte Gewinngröße und gibt Aufschluss über
die operative Ertragskraft eines Unternehmens. Deshalb wird EBIT
manchmal auch als operatives Ergebnis oder Betriebsergebnis
bezeichnet. Dies ist jedoch nicht unumstritten, da im EBIT
Abschreibungen und Zuschreibungen auf das Anlagevermögen enthalten
sind.
Bilanzkennzahlen der im Regulierten Markt an der Börse Frankfurt
notierten Unternehmen sind bei boerse-frankfurt.de auf den
Datenblättern der Aktien verfügbar.
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EBITDA
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Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.
Das EBITDA (Earnings before
Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) ist eine
Erfolgskennzahl. EBITDA soll Vergleiche der operativen Ertragskraft
von Gesellschaften ermöglichen, die unter verschiedenen Standards
bilanzieren. Ihre Aussagekraft ist jedoch aufgrund der vielen
ausgeklammerten Faktoren eingeschränkt, da die Kennzahl
vergleichsweise leicht beeinflussbar ist.
Bilanzkennzahlen der im Regulierten Markt an der Börse Frankfurt
notierten Unternehmen sind bei boerse-frankfurt.de auf den
Datenblättern der Aktien verfügbar.
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ECN
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Elektronisches Handelssystem, das ähnliche Leistungen wie eine Börse anbietet
ECNs (Electronic Communication Networks) sind alternative,
private Handelssysteme in den USA. Sie haben unter bestimmten
Voraussetzungen Zugang zur Nasdaq. Die Bedingungen wurden von der
U.S. Securities Exchange Commission (SEC) im Januar 1997
festgelegt. Diese sind: · Die kontinuierliche Verbreitung von
Kursinformationen. · Limit-Book-Management oder kontinuierliche
Auktionen. · Die (automatische) Zusammenführung von Kundenaufträgen
und deren Ausführung. Außerdem muss der Betreiber des ECN
zusichern, die besten ihm vorliegenden Market-Maker-Aufträge an das
Nasdaq-System weiterzugeben. Ein ECN gibt seinen Kunden über ein
Terminal oder das Internet Einblick in sein Orderbuch. Erteilt ein
Handelsteilnehmer einen Auftrag über ein ECN, versucht dieses
zunächst den Auftrag im eigenen Orderbuch auszuführen; ist dies
nicht möglich, kann der Auftrag an die Nasdaq oder ein anderes ECN
weitergeleitet werden. Um die Liquidität des eigenen Orderbuchs
nicht zu stark einzuschränken, wird eine Kundenorder im Allgemeinen
nur kurzfristig (z. B. 90 Sekunden) aus dem eigenen System gegeben.
Die Pflicht zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen ("best
execution") verbietet dem ECN, Aufträge intern zusammenzuführen,
wenn in anderen preisbildenden Märkten ein Abschluss zu besseren
Konditionen möglich ist. ECNs müssen daher ihr Orderbuch mit
anderen Märkten vernetzen, um immer die bestmögliche
Auftragsausführung zusichern zu können.
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Effekten
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Sammelbegriff für am Kapitalmarkt handelbare Wertpapiere.
Zu den Effekten gehören Aktien,
Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Anleihen und
Investmentanteile. Banknoten, Schecks und Wechsel sind jedoch keine
Effekten.
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Effektive Lieferung (Optionsscheine)
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Auslieferung des Basiswerts bei Verfall eines Optionsgeschäfts.
Verfällt ein Derivat am
Terminmarkt - ein Optionsschein, eine Option oder ein Future, dann
kann der zugrunde liegende Basiswert entweder geliefert werden
(effektive Lieferung) oder zum aktuellen Preis bar abgegolten
werden (Barausgleich). Bei der effektiven Lieferung von Aktien
werden diese dem Depot gutgeschrieben, bei Waren werden diese
physisch geliefert. Die
Form der Lieferung ist in den Optionsbedingungen
definiert.
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Effektive Stücke
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In Form von Urkunden ausgelieferte Wertpapiere, die nicht im Wertpapierdepot liegen, sondern dem Investor in Papierform übergeben werden.
Als effektive Stücke werden
Wertpapiere bezeichnet, die in Papierform vorliegen. Sie haben
heute kaum noch eine Bedeutung am Markt, da Aktien in
Globalurkunden verbrieft werden. Bei Neuemissionen stellen nur noch
wenige Unternehmen effektive Stücke zur Verfügung. Möchten Anleger
dennoch Aktien in Papierform halten, können sie diese, so
verfügbar, bei ihrer Bank anfordern.
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Effektivmarkt
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Teilmarkt einer Börse, bei der die Erfüllung eines Geschäfts - also Lieferung, Abnahme und Bezahlung - innerhalb eines kurzen Zeitraums nach Abschluss des Geschäfts stattfinden muss.
In Deutschland beträgt dieser Zeitraum zwei Börsentage. Der
Kassamarkthandel an der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse wird
sowohl an der traditionellen Präsenzbörse als auch im
elektronischen Handelssystem Xetra® abgewickelt.
Synonyme: Effektivmarkt, Kassabörse, Lokomarket, Spotmarkt
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Eigenemission
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Emissionsart, bei der der Emittent versucht, seine Wertpapiere selbst, ohne Unterstützung durch ein Bankenkonsortium, bei den Anlegern zu platzieren.
Eigenemissionen werden zumeist von
Unternehmen durchgeführt, die bereits über Geschäftsbeziehungen zum
Anlegerpublikum und über ein ausgebautes Absatzsystem für den
Verkauf der Emission verfügen – also i. d. R. Banken und
Versicherungen.
Im Vergleich zu einer Fremdemission, bei der das Unternehmen seine
Aktien über ein Konsortium platziert, ist die Eigenemission
kostengünstiger. Problematisch ist die Emissionsart jedoch bei
einer internationalen Platzierung oder einem großen
Emissionsvolumen. Zumindest der letztgenannte Fall kann das
emittenteneigene Absatzsystem schnell überfordern. Daher wird bei
der Eigenemission immer öfter das Internet zur Platzierung
genutzt.
Eine Eigenemission wird oft durchgeführt, wenn sich das Unternehmen
bereits mit einem Großinvestor über den Verkauf der Emission
einigen konnte (Privatplatzierung).
Bei Optionsscheinen spricht man von einer Eigenemission, wenn der
Optionsschein vom Unternehmen selbst ausgegeben wird, auf dessen
Aktie sich die Option bezieht. Eigenemissionen waren die erste Art
von Optionsscheinen und wurden häufig in Verbindung mit einer
Anleihe emittiert.
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Eigengeschäft
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Wertpapierorders einer Bank oder eines Börsenhändlers auf eigene Rechnung.
Handeln die Parteilen nicht auf
eigene Rechnung, nennt man dies Kommissionsgeschäft.
Verwandte Begriffe
Kommissionshandel
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Einheitskurs
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Kurs, der nur einmal börsentäglich, gewöhnlich zur Mitte der Börsensitzung, für Aktien im Amtlichen Markt festgestellt wird.
Der Einheitskurs wird vor allem für Aktien ermittelt, die
aufgrund ihres geringen Handelsvolumens nicht zum variablen Handel
zugelassen sind. Dabei sammelt der Skontroführer alle Verkaufs- und
Kaufaufträge, die bis Annahmeschluss vorliegen, und ermittelt den
Einheitskurs anhand des Meistausführungsprinzips. Auch für Aktien
im variablen Handel werden Einheitskurse festgestellt, und zwar
dann, wenn die vorliegenden Orders mangels eines geeigneten
Geschäftspartners bis zur Feststellung des Einheitskurses nicht
ausgeführt werden konnten. Der Einheitskurs bei Orders im variablen
Handel an der Präsenzbörse in Frankfurt hat seit Juni 1999, mit
Einführung der Mindestschlussgröße Eins, stark an Bedeutung
verloren. Für die Ermittlung des Einheitskurses gelten folgende
Vorschriften:
Zum Einheitskurs muss der größtmögliche Umsatz zustande kommen
(Meistausführungsprinzip). Alle bestens und billigst limitierten
Aufträge müssen ausgeführt werden können. Grundsätzlich müssen alle
über dem Einheitskurs limitierten Kaufaufträge ausgeführt werden
können. Alle unter dem Einheitskurs limitierten Verkaufsanträge
müssen ausgeführt werden können. Zum Einheitskurs limitierte Kauf-
und Verkaufsaufträge müssen wenigstens teilweise ausgeführt werden.
In diesem Fall kann der Skontroführer für die Ausführung
Prioritäten setzen (Rationierung). Je nach Art und Umfang der
Ausführung ergänzt der Skontroführer die Einheitskurse mit
Kurszusätzen.
Die Ermittlung des Einheitskurses sowie die Zuteilung der Orders im
Präsenzhandel wird durch das Börsencomputersystem Xontro
unterstützt.
Verwandte Begriffe
Kassakurs
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Einschuss
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Sicherheitsleistung, die die Erfüllung eines Termingeschäfts gewährleisten soll und in Form von Bargeld oder Wertgutschriften vom Käufer bzw. Verkäufer erbracht wird
Die Clearing-Stelle der Börse verlangt bei einem Optionsgeschäft
vom Verkäufer und bei Futures-Geschäften von beiden
Vertragspartnern einen Einschuss. Eine Initial Margin von etwa zwei
bis sieben Prozent des Kontraktvolumens zahlen Vertragspartner beim
Abschluss des Terminkontraktes. Während der Vertragslaufzeit können
aufgrund einer ungünstigen Kursentwicklung weitere
Sicherheitsleistungen verlangt werden. Durch einen Margin-Call
werden die Vertragspartner dazu aufgefordert, diese umgehend zu
erbringen. Bei Futures müssen die Vertragspartner je nach
Wertentwicklung des Kontraktes täglich entweder einen Nachschuss
(Variation-Margin) zahlen oder sie erhalten eine Gutschrift auf
ihrem Margin-Konto.
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Elastizität (Optionsscheine)
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Kennzahl bei Optionsscheinen für die prozentuale Veränderung des Optionscheinpreises bei einer prozentualen Veränderung des Basiswertpreises.
Die Elastizität ist eine Kennzahl
für die Bewertung von Optionsscheinen. Sie gibt an, um wieviel
Prozent der Preis eines Optionsscheins steigt oder fällt, wenn der
Preis des zugrundeliegenden Basiswerts steigt oder fällt. Sie wird
berechnet, indem man den Hebel mit dem Delta
multipliziert.
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Elektronisches Handelssystem
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Weitgehend automatisiertes, elektronisches System für den Abschluss von Börsengeschäften.
Bei einer sog. Computerbörse werden die Aufträge über ein
elektronisches System eingegeben und weitergeleitet; auch die
Zusammenführung der Kauf- und Verkaufsorders sowie die Preisfindung
übernimmt das System.
An einer Präsenzbörse dagegen stellt ein Intermediär, z. B. ein
Skontroführer oder Spezialist, Taxen und führt passende Orders
aus.
Vorteile des vollelektronischen Handels sind v. a. die niedrigeren
Kosten und eine schnelle Reaktionszeit. Diese Vorteile kommen
insbesondere bei liquiden Standardwerten zum Tragen. Bei
Nebenwerten kann der Handel über einen Intermediär vorteilhafter
sein.
Die beiden größten Computerbörsen in Deutschland sind die
Terminmarktbörse Eurex und das Handelssystem Xetra® für den
Kassamarkt. Teilnehmer an einer Computerbörse werden von den
Betreibern zum elektronischen Handelssystem zugelassen.
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Emissionsbegleiter
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Unterstützen Unternehmen bei einem Börsengang.
Ein Unternehmen, das an die Börse
geht, kann sich dabei von Emissionsbegleitern unterstützen lassen.
Sie übernehmen die Projektleitung und organisieren zahlreiche
Aufgaben, die vor einem Initial Public Offering (IPO), wie der
Börsengang häufig genannt wird, zu erfüllen sind. Dazu gehört die
Erstellung eines Zeitplans oder die Kontaktaufnahme mit
Analysten. Ein
Emissionsbegleiter vertritt ausschließlich die Interessen des
Börsenaspiranten.
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Emissionsmarkt
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Finanzmarkt für die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren (Emission) und deren Verkauf (Placement)
Verwandte Begriffe
Primärmarkt
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Emissionspreis
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Der Preis, zu dem neu zur Emission zugelassene Wertpapiere abgegeben werden.
Neue Wertpapiere werden Investoren
vor der Börseneinführung häufig zum Emissionspreis angeboten. Der
Emissionspreis wird außerbörslich entweder im
Bookbuilding-Verfahren ermittelt oder als Festpreis
festgelegt. Das Kaufen
der neuen Wertpapiere wird auch zeichnen genannt.
Verwandte Begriffe
Bookbuilding
Festpreisverfahren
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Emittent
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Herausgeber von Wertpapieren.
Emittent von Aktien ist in der
Regel eine Aktiengesellschaft. Anleihen werden von Unternehmen und
von öffentlich-rechtlichen Körperschaften herausgegeben; so ist z.
B. die Bundesrepublik Deutschland Emittent von
Bundesanleihen.
Von einem Daueremittenten spricht man, wenn ein Emittent laufend
Emissionen vornimmt, z. B. die öffentliche Hand oder
Realkreditinstitute.
Fonds sowie Anlage- und Hebelprodukte werden von Banken oder
Fondsgesellschaften herausgegeben.
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Entry Standard
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Teilbereich des Open Market der Frankfurter Wertpapierbörse mit zusätzlichen Transparenzanforderungen.
Der Entry Standard soll insbesondere kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen kostengünstigen Zugang zum Kapitalmarkt eröffnen. Die Einbeziehung in den Entry Standard ist keine Börsennotierung an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs.5 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG). Im Entry Standard gelten entsprechend wesentliche Regularien für organisierte Märkte nicht. In erster Linie richtet sich der Entry Standard an qualifizierte Anleger gemäß § 2 Nr. 6 Wertpapierprospektgesetz (WpPG), die in der Lage sind, etwaige erhöhte Risiken im Zusammenhang mit der Anlage in Aktien der hier notierten Gesellschaften einzuschätzen und zu übernehmen.
Seit Juli 2012 müssen Unternehmen für die Einbeziehung in den Entry Standard ein öffentliches Angebot mit einem Prospekt erstellen. In den Entry Standard können nur Unternehmen einbezogen werden, die schon in den Open Market einbezogen sind; im Gegensatz zur Einbeziehung in den Open Market ist für die Einbeziehung in den Entry Standard das Einverständnis des Emittenten erforderlich.
Verwandte Begriffe
Open Market (Freiverkehr)
Quotation Board
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Erneuerungsschein
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Erneuerungsschein für Zins- und Dividendenkupons
Ein Talon ist der letzte Abschnitt auf dem Kuponbogen. Wurden
alle Dividenden- oder Zinsscheine eingelöst, erhält der Inhaber des
Wertpapiers gegen Vorlage des Talons einen neuen Bogen. Bei einer
Depotverwahrung der Wertpapiere erledigt dies automatisch die Bank
des Wertpapierinhabers. Synonym: Talon, Certificate of renewal,
Zinsleiste, Stichcoupon
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Eröffnungskurs
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Erster Kurs eines Handelstages
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Erschöpfungs-Gap
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Sprungstelle im Verlauf eines Aktienkurses, die das Ende eines Trends signalisiert.
Erschöpfungs-Gaps treten in Marktsituationen auf, in denen fast
alle Anleger entweder eine Aktie halten oder sie bereits verkauft
haben. Angebot und Nachfrage sind gleichermaßen gering. Ein leicht
erhöhtes Angebot oder eine leicht erhöhte Nachfrage führen in
solchen Situationen zu größeren Kursverlusten bzw.
-steigerungen.
Synonym: Exhaution Gap
Verwandte Begriffe
Ausreißer-Gap
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Erster Kurs
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Kurs der fortlaufenden Notierung bei Börsenbeginn (Anfangs-,
Eröffnungskurs). Ist kein Anfangskurs festgesetzt worden, lautet
die Notierung - (Strich) mit evtl. taxierter Kursangabe.
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ETF (Exchange Traded Fund)
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Fondsanteile, die Anleger über die Börse wie Aktien kaufen oder verkaufen können.
Synonyme: Indexfonds, Index-Tracker, Indexaktien, passiv
verwaltete Fonds. ETFs müssen zwei Kriterien erfüllen:
Transparentes Portfolio. Die Zusammensetzung des Portfolios von
ETFs wird täglich veröffentlicht. Damit erhalten Anleger
fortlaufend einen Überblick über die Gewichtung der einzelnen
Aktien im Portfolio auf Basis der Schlusskurse vom Vortag.
Creation/Redemption. ETFs besitzen einen sog. Creation und
Redemption-Mechanismus, der es professionellen Marktteilnehmern
erlaubt, jederzeit Aktienkörbe mit der gleichen Zusammensetzung
gegen ETFs (und umgekehrt) mit der Fondsgesellschaft zu
tauschen.
Der Name ETF stammt – wie die ersten Fonds dieses Typs – aus dem
Angelsächsischen und wird im europäischen Ausland nur für
Indexfonds verwendet, auch wenn eine direkte Übersetzung von
„exchange-traded funds“ ins Deutsche allgemein auf börsengehandelte
Fonds schließen ließe.
Exchange-traded Funds werden bei der Deutsche Börse AG im Segment
XTF® gelistet und können fortlaufend auf Xetra® oder über den
Präsenzhandel erworben werden. Ein Ausgabeaufschlag fällt für den
Käufer nicht an.
Alle börsengehandelten Indexfonds finden Sie auf
boerse-frankfurt.com im Bereich Indexfonds .
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ETP (Exchange Traded Product)
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Sammelbegriff für börsengehandelte Wertpapiere.
Die Deutsche Börse zählt alle auf
Xetra gehandelten Schuldverschreibungen zu den Exchange Traded
Products. Im Wesentlichen sind dies ETCs (Exchange Traded
Commodities) und ETNs (Exchange Traded Notes). ETFs (Exchange
Traded Funds) gehören nicht dazu. Der Begriff ETP wird jedoch von
den Marktteilnehmern nicht einheitlich genutzt.
Einen Überblick zu allen ETPs und ETFs im Börsenhandel finden
Interessiert auf www.boerse-frankfurt.de
.
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Eurex
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Weltweit größte elektronische Terminbörse.
Die vollelektronisierte Handels-
und Clearing-Plattform EUREX bietet standardisierte Optionen und
Future-Kontrakte an. Dazu zählen Geldmarkt-, Kapitalmarkt-, Aktien-
und Indexprodukte. Marktteilnehmer weltweit
handeln auf Eurex.
EUREX ist 1998 aus dem Zusammenschluss der Deutschen Terminbörse
(DTB) und der Schweizer Terminbörse (SOFFEX) hervorgegangen. Die
Eurex umfasst die Eurex-Börsen, Eurex Clearing, die ECNs
(Electronic Communication Networks), Eurex Bonds und Eurex Repo.
Seit Ende Dezember 2007 gehört die International Securities
Exchange (ISE), eine Options- und Aktienbörse mit
vollelektronischen Plattformen dazu.
Weitere
Informationen finden Sie auf www.eurexchange.com
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Euribor (Euro Interbank Offered Rate)
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Durchschnittlicher Zinssatz, zu dem europäische Geschäftsbanken einander Geld verleihen.
Euribor (Euro Interbank Offered
Rate) ist ein international repräsentativer Euro-Geldmarktzinssatz,
der unter Banken für Euro-Geldanlagen mit einer Laufzeit bis zu
maximal einem Jahr gezahlt wird. Der Euribor ist ein sog.
Referenzzinssatz am europäischen Geldmarkt.
Berechnet wird der Euribor täglich um 11.00 Uhr vom
Informationsanbieter Telerate in Brüssel. Grundlage der Berechnung
sind die Einzelzinssätze von 57 ausgewählten europäischen Banken
für Ein- bis Zwölf-Monats-Anlagen, zu denen die jeweilige Bank Geld
anlegen würde. Bei dieser Feststellung werden die niedrigsten und
die höchsten Zinssätze nicht berücksichtigt, um einen
aussagekräftigen Referenzzinssatz zu erhalten.
Der Euribor wurde am 1. Januar 1999 als neuer europäischer
Referenzzinssatz eingeführt. Der Euribor ersetzt alle inländischen
Referenzzinssätze der europäischen Teilnehmerstaaten (z. B. der
Fibor in Deutschland) mit Ausnahme des Londoner
Euro-Libor.
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Euro
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Europäische Gemeinschaftswährung.
Seit dem 1. Januar 1999 ist der
Euro die offizielle Währung aller Staaten der Europäischen
Wirtschafts- und Währungsunion. Am 1. Januar 2002 wurden die ersten
neuen Geldscheine und Münzen ausgegeben und ersetzten die
Zahlungsmittel der Euro-Länder. Die nationalen Barzahlungsmittel
der Teilnehmerländer des Währungssystems verloren zum 1. Juni 2002
ihre Gültigkeit. Untereinheit des Euro ist der Cent, wobei 100 Cent
einem Euro entsprechen. Es werden Scheine im Wert von 5 Euro, 10
Euro, 20 Euro, 50 Euro, 100 Euro, 200 Euro und 500 Euro sowie
Münzen im Wert von 1 Cent, 2 Cent, 5 Cent, 10 Cent, 20 Cent, 50
Cent sowie 1 und 2 Euro ausgegeben. Der offizielle Umrechnungskurs
von Euro zu DM beträgt 1,95583, d. h. für 195.583 DM erhält man
100.000 Euro.
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Euro Stoxx 50
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Europäischer Aktienindex, der die Wertentwicklung der 50 wichtigsten und umsatzstärksten Aktien der Eurozone abbildet.
Der Euro Stoxx 50-Index wurde Anfang 1998 von der Deutsche
Börse AG zusammen mit der Pariser Börse und der Schweizer Börse
sowie dem Unternehmen Dow Jones eingeführt. Er wird als Kurs- und
Performance-Index in Euro und US-Dollar berechnet. Zeitliche Basis
ist der 31. Dezember 1991 mit einem Wert von 1.000
Punkten.
Die Auswahlkriterien für die Zusammensetzung des Index sind die
Marktkapitalisierung und der Börsenumsatz der europäischen
Unternehmen.
Bis zum 1. März 2010 hieß der Index Dow Jones Euro Stoxx 50.
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Euro-Bobl-Future
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Standardisierter Terminkontrakt auf eine mittelfristige Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland.
Der Euro-Bobl-Future basiert auf
fiktiven mittelfristigen Schuldverschreibungen der Bundesrepublik
Deutschland, deren Restlaufzeit zwischen 4,5 und 5,5 Jahren liegt
und deren Coupon 6 Prozent beträgt. Bobl steht für
Bundesobligation.
Euro-Bobl-Futures haben einen Kontraktwert von 100.000 Euro; die
minimale Preisveränderung ist 0,01, das entspricht einem Wert von
10 Euro. Der Euro-Bobl-Future wird an der Terminbörse Eurex
gehandelt.
Den aktuellen Stand des Euro-Bobl-Futures finden Sie auf boerse-frankfurt-boerse.de/anleihen
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Euro-Bund-Future
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Standardisierter Terminkontrakt auf eine langfristige Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland.
Euro-Bund-Futures basieren auf
fiktiven langfristigen Schuldverschreibungen der Bundesrepublik
Deutschland, deren Restlaufzeit zwischen 8,5 und 10,5 Jahren liegt
und deren Coupon 6 Prozent beträgt. Euro-Bund-Futures haben einen
Kontraktwert von 100.000 Euro, die minimale Preisveränderung ist
0,01, was einem Wert von 10 Euro entspricht.
Der Euro-Bund-Future gilt allgemein als Indikator für die
langfristigen Zinserwartungen der Marktteilnehmer.
Den aktuellen Stand des Euro-Bund-Future finden Sie auf boerse-frankfurt.de/anleihen
.
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Euro-Schatz-Future
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Standardisierter Terminkontrakt auf eine kurzfristige Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland.
Euro-Schatz-Futures basieren auf
fiktiven kurzfristigen Schuldverschreibungen der Bundesrepublik
Deutschland, deren Restlaufzeit zwischen 1,75 und 2,25 Jahren liegt
und deren Coupon 6 Prozent beträgt. Euro-Schatz-Futures haben einen
Kontraktwert von 100.000 Euro, die minimale Preisveränderung ist
0,005, was einem Wert von 5 Euro entspricht.
Den aktuellen Stand des Euro-Schatz-Future finden Sie auf boerse-frankfurt.de/anleihen
.
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Europäische Option
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Option, die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, nämlich am Laufzeitende ausgeübt werden kann.
Gegensatz: Amerikanische Option.
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Ex-Tag
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Tag, ab dem Wertpapiere „ex“, d. h. ohne ein bestimmtes Recht, z. B. auf Dividende, Bezugsrecht oder Berichtigungsaktien (Kapitalberichtigung), gehandelt werden.
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Exercise Price
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Preis, zu dem der Basiswert einer Option gekauft oder verkauft werden kann. Der Basispreis wird im Optionskontrakt festgeschrieben.
Verwandte Begriffe
Bezugspreis
Strike price
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Exit
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Ausstieg eines Investors aus einer Unternehmung durch Veräußerung seines Anteils.
Exit ist ein Begriff aus dem
Bereich der Unternehmensfinanzierung. Es gibt vier
Exit-Möglichkeiten, auch Exitkanäle genannt:
Rückkauf durch die Alteigentümer (Buyback)
Weiterverkauf an einen strategischen Investor (Trade-Sale)
Weiterverkauf an einen Finanzinvestor (Secondary Purchase)
Börsengang oder Totalausfall durch Konkurs
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Exotische Hebelprodukte
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Sonderformen von Optionsscheinen und anderen Hebelprodukten mit meist stark spekulativem Element.
Anlagen in exotischen
Hebelprodukten bieten zwar Chancen auf überproportional hohe
Kursgewinne. Diesen Gewinnchancen stehen aber meist erhebliche
Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust gegenüber.
Produktbeispiele sind Knockouts, Korridor-Optionsscheine,
Hamster-Optionsscheine, Chooser-Optionsscheine und
Turbo-Optionsscheine.
Alle exotischen Hebelprodukte finden Sie auf
www.boerse-frankfurt.de/zertifikate .
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Exotische Papiere
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